Wenn das Herz Hilfe braucht

Bluthochdruck, Herzrhythmusstörung, Vorhofflimmern, Herzschwäche

Der Bluthochdruck stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung von weiteren Herzerkrankungen, wie Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt aber auch Schlaganfall dar.

50% der Bevölkerung entwickelt im Laufe des Lebens Bluthochdruck,
nur 50 % dieser Betroffenen wissen davon und wiederum Hälfte der wissenden Betroffenen befinden sich in einer ärztlichen Behandlung.

Viele Patientinnen und Patienten fragen bei uns nach einem ganzheitlichen Ansatz zur Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen nach. Angeregt durch moderne Forschungsergebnisse können wir innovative, ganzheitliche Diagnostik und Therapie anbieten, wie es im Folgenden dargestellt wird.

Der übliche Ansatz ist heutzutage vor allem eine medikamentöse Therapie und Eingriffe, wie z. B. die Anlage von Stents, Bypass Operation, Ablation etc.. Alleine mit diesen Therapieansätzen sind nicht alle Menschen zufrieden. Die Gründe können vielfältig sein:

  • Unverträglichkeit der konventionellen Therapie, d. h. die Nebenwirkungen sind deutlich ausgeprägt
  • die konventionelle Therapie wirkt nicht zufriedenstellend
  • der Wunsch, den Ursachen im Verständnis der Erkrankung und im therapeutischen Handeln mehr gerecht zu werden
  • der Wunsch nach einem individualisierten „Gesehen werden“

 

Wie kann ein ganzheitlicher Ansatz in der Herztherapie aussehen?

Bei den Herzerkrankungen wird besonders der Zusammenhang zu unserer Zivilisation deutlich: Der überwiegende Teil der Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems ist unmittelbar die Folge unserer Lebensweise: Ungesunde Ernährung inkl. Rauchen, zu wenig Bewegung, zu viel Stress aber auch zu wenig Achtsamkeit mir selbst und der Welt gegenüber. Vor diesem Hintergrund verwundert es dann kaum noch, dass Änderungen in der Lebensweise die nachhaltigsten positiven Effekte auf die Herzgesundheit bewirken.

 

Welche Veränderungen in der Lebensweise werden den größten Effekt beim individuellen Patienten erzielen?

Das macht eine umfassende Ursachendiagnostik nötig, die sowohl körperliche, als auch seelische und biographische Aspekte mit zu beachten hat. So entwickelt sich aus dieser Ursachenforschung eine ganzheitliche Therapie, die natürlicherweise auf die verschiedenen Ebenen des Menschseins eingeht.

Grundlage unserer Diagnostik und Therapie ist ein derzeit noch zukünftig anmutendes Bild von der Funktionsweise und der Aufgabe des Herzens:

In den letzten 300 Jahren hat sich dieses Bild von der Aufgabe des Herzens auf eine Pumpe konzentriert. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass es sich hier um eine reduzierte Betrachtungsweise handelt.
(s. ausführlich im Buch Gesundmacher Herz, ISBN 978-3-86731-134-2, VAK Verlag, Autor: Markus Peters)

Kurze Zusammenfassung:
  • Das Herz ist eines der Zentralorgane unserer Emotionen.
  • Das Herz ist ein Beziehungsorgan zu mir selbst mit all seinen Organfunktionen, wie es uns die mind-body Medizin, aber auch die Psychoneuroimmunologie und die Chronobiologie zeigen.
  • Es ist ein Beziehungsorgan zum anderen Menschen (z. B. schreiben wir ja auch nicht „mit cerebralen Grüßen“ sondern mit „herzlichen Grüßen“). Diese Beziehung zum anderen Menschen führt zu spannenden neuen Erkenntnissen, wie wir schlussendlich „mit allem verbunden sind“.
  • Es ist ein Beziehungsorgan zur ganzen Erde, siehe die Forschungsergebnisse der global coherence Initiative (http://www.glcoherence.org/).
  • Wenn wir wollen, kann es ein Organ zur spirituellen Erkenntnis werden.

 

Diese sehr spannenden, neuen Betrachtungsweisen über das Herz ziehen eine andere Betrachtungsweise über die Entstehung der Herzkrankheiten und deren Therapie nach sich.